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Die Mayas, die Inkas ...

Den Amarant

hielten die Inkas und
die Azteken für eine
mit magischen Kräften
versehene Pflanze.
In Europa
wurde sie zunächst
nur als Zierpflanze
benutzt.

Die mit­tel– und süda­me­ri­ka­ni­schen In­dia­ner


­Die Ama­rant­pflan­ze, (A­ma­rant heißt auch Szar³at auf Pol­nisch) ist ei­nes der äl­tes­ten Ge­trei­de der Welt. Die Zi­vi­li­sa­ti­on der Ma­yas hat wahr­schein­lich als die ers­te den Ama­rant an­ge­baut.
Vor der Ent­de­ckung Ame­ri­kas wur­de er von den In­kas und den Az­te­ken ge­nau­so wie Mais, Kar­tof­feln und Boh­nen als Haupt­nah­rungs­mit­tel be­nutzt und so­gar als eine „hei­li­ge Pflan­ze” an­ge­se­hen, denn der Ama­rant spiel­te eine wich­ti­ge Rol­le in den re­li­giö­sen Ze­re­mo­ni­en der süda­me­ri­ka­ni­schen In­dia­ner. Aus ei­nem Teig aus Ama­rant und Men­schen­blut stell­te man klei­ne, eß­ba­re Figür­chen und Ku­chen her, um den Krie­gern Kraft und Mut un­ter die­ser Form zu ver­lei­hen.
Aus dem Ama­rant­mehl hat man darü­ber hin­aus Bröt­chen ge­backt, und Leim (Zoale) Tor­til­las und Ge­trän­ke her­ge­stellt. Jun­ge Trie­be
und Blät­ter fan­den auch Ver­wen­dung als Gemü­se und Ge­würz.

­Der Ama­rant in Eu­ro­pa


Nach ei­nem aus po­li­ti­schen und re­li­giö­sen Grün­den von den spa­ni­schen Con­qui­sta­do­res er­las­se­nen Ama­ran­tan­bau­ver­bot ge­riet die­se Pflan­ze in der Re­gi­on fast in Ver­ges­sen­heit.
­Die Spa­nier führ­ten im­mer­hin Ama­rant­sa­men in Eu­ro­pa ein, und so­wohl im XVI­en als auch im XVI­I­en Jahr­hun­dert fand die­se Pflan­ze Ver­wen­dung, zunächst in eu­ropäi­schen Gär­ten als Zier­pflan­ze, dann auf un­se­ren Ti­schen als Ama­rant­grüt­ze. Sie wur­de an­ge­baut in Deutsch­land, in In­di­en, auf Cey­lon, und von den Hi­ma­la­jas bis hin zu Chi­na und Ost­si­bi­ri­en.
Heut­zu­ta­ge um­faßt ein weit grös­se­rer An­bau­um­fang vie­le Län­der so­wohl in der Neu­en Welt als auch in Sü­do­stasi­en und in Afri­ka.
Der Amarant - auch ein wichtiges Getreide